Cannabisanbau im Garten

Cannabis Pflanzen im GartenHast du keine Möglichkeiten um indoor  cannabis anzubauen?  Du hast vielleicht keinen Garten aber kennt ein paar gute Stellen? Dann stellt hier doch ein paar vorgezogene Pflanzen hin.

Outdoor

Prinzipiell gesehen ist dieser Bereich primitiv einfach. Es werden vorgezogene Pflanzen bei einer Größe von 30 bis 50 cm im Mai nach Draußen gepflanzt in der Hoffnung, dass diese anwachsen und gutes Gras an ihnen heranwächst.

Die Realität ist jedoch oft deprimierend, die Pflanzen wachsen nicht, werden von Bauern oder anderen vernichtet oder ausgegraben und geklaut oder abgeerntet. Und wenn dieses nicht passiert will die Pflanze mit dem blühen nicht fertig werden oder ist von schlechter Qualität oder männlich.

Männliche oder weibliche cannabis?Männliche oder zwittrige Pflanzen sollen zum Schutz der Weiblichen entfernt werden, selbst wenn die weiblichen Pflanzen etwas weiter weg stehen. Ganz allgemein ist es also auch Outdoor am sichersten mit weiblichen Stecklingen zu arbeiten. Die Pflanzen sollen viel Sonne haben, dieses möglichst schon morgens weswegen süd-östliche Seiten zu bevorzugen sind. Waldränder sind oft trocken und schattig und Kopfenden von Feldern sollten gemieden werden da die Bauern hier wenden müssen. Mais für Rinder, bei dem die Reihen oft enger zusammen stehen, wird zu früh geerntet. Außerdem sollen die Pflanzen Wasser haben, weswegen mittlere Höhen in Gräben gut sind. Wenn irgendwo Sträucher stehen, können die Pflanzen zwischen diesen versteckt werden. Die andere Vegetation saugt den Boden im Sommer aber oft sehr trocken und die Pflanzen können dann nicht richtig wachsen. Lockere Böden, die auch im Sommer etwas Wasser führen und zudem aber luftig sind, wären geeignet um stattliche Pflanzen heranzuziehen.

Cannabissamen für Aussen-Anbau

Early Bud ist eine Indica-dominierte Grassorte mit hohem Ertrag und der Fähigkeit, auch in einer kurzen Sommersaison Außen zu gedeihen.

Die Pflanzen sollen schnellblühend sein, um während der Blüte viel Licht zu haben, das später im Jahr weniger wird wobei schlechtes Wetter und somit Schimmel zunimmt. Ansonsten soll man vorsichtig sein, wenn direkt ein kleines Feld angelegt wird, diese sind am einfachsten zu finden und somit oft zerstört oder geplündert. Oder Freunde und Helfer in zivil warten zur Ernte. Deren Freundschaft ist jedoch einseitig und die Hilfe unerwünscht. Wenn man mehrere Pflanzen hat, werden diese besser verteilt, dieses erhöht die Chance ein gutes verstecktes Plätzchen zu erwischen.

Das Interesse an diesen Pflanzen kann jedoch auch darin liegen, kräftige Stecklinge schneiden zu können.

Normalerweise benötigen diese Pflanzen keinen Dünger, da auf den Feldern reichlich gedüngt wird. An mageren Stellen kann ein wenig Dünger, nachdem die Pflanze angewurzelt ist, in einer nicht zu trockener Zeit nicht schaden. Zuviel kann die Wurzeln verätzen. In das Pflanzloch kann auch direkt etwas organischer Dünger mit eingearbeitet werden. Etwas Gartenkalk mit aufzubringen kann nicht schaden. Ansonsten kann bei Trockenheit gegossen werden. Wenn oberflächlich gegossen wird verdunstet viel. Es kann ein Metall oder Tonrohr ca. 20 bis 30 cm bei der Pflanze in den Boden eingelassen werden. In dieses kann gegossen werden. Mit weniger kann bei der angewurzelten Pflanze nun mehr erreicht werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Pflanze nicht von Gestrüpp oder Ranken beeinträchtigt wird. Das Pflanzloch soll nicht mit Unkraut zuwuchern, über die Erde kriechen Schnecken weniger gerne.

Hanfanbau in GewächshäuserAm optimalsten sind Gewächshäuser, in denen die Pflanzen vor dem Wetter geschützt gut gepflegt werden können. Wissen soll man, dass die Pflanzen vom Mai bis zur Ernte drei bis vier Meter hoch werden können. Wenn das Gewächshaus nicht hoch genug ist oder die Pflanzen sonst gesehen werden, sollen diese gekürzt und gelichtet werden, bevor sie anfangen zu blühen. Dieses kann Mitte bis Ende Juli oder Anfang bis Mitte August geschehen.

Der Pflanztermin soll vom Wetter gewählt werden. Bei Sonne wird gewartet, bei Wolken und etwas Regen kann gepflanzt werden. Nicht angewurzelte Pflanzen werden durch die Sonne belastet und wurzeln nicht so gut, dieses machen sie aber bei schlechtem Wetter, welches für ein paar Tage anhalten soll. Etwas angegossen wird dennoch, solange die Erde nicht klitschnass ist. Regnerisches Wetter ist wichtiger als irgendwelche Mondphasen, bis Mitte Mai wird es nachts noch kalt, weswegen Pflanzen ab Mitte Mai teilweise kräftiger wachsen und größer werden. Wenn die Pflanzen nicht so groß werden sollen, können diese auch im Juni einpflanzt werden.

Am schnellsten wird dadurch geerntet, die großen Astblätter zu entfernen, die ganzen Äste abzuschneiden und woanders eventuell noch die Blütenblätter zu entfernen. Die Äste werden zum trocknen aufgehangen. Spätestens zum ersten Bodenfrost muss geerntet werden, da die Pflanzen nun absterben werden. Bevor die Blüte einsetzt können ein paar Stecklinge geschnitten werden um zu versuchen, diese unter Kunstlicht über den Winter zu bringen. Von diesen können Stecklinge geschnitten werden um diese wieder nach Draußen setzen zu können. Es soll jedoch darauf geachtet werden, sich durch die von Draußen geschnittenen Stecklinge keine Schädlinge einzufangen, diese sollen deswegen gründlich gegen Spinnmilben oder allgemeiner gegen saugende Schädlinge behandelt werden.

Es kann versucht werden, die Blüte im Sommer einzuleiten, da die Sonne dann intensiver ist und besonders gutes Outdoor Material erwirtschaftet werden kann. Eine Möglichkeit ist es, die Pflanzen in den Boden einzulassen. Ein Loch in diesen zu graben birgt die Gefahr, dass die Erde nachrutschen wird. Die Seiten können aber dadurch stabilisiert werden, dass Holzpfähle aus dem Baumarkt zu den Seiten des Loches in den Boden gerammt werden. Diese können vorher gegen die Feuchtigkeit behandelt werden. Nun wird ein Bereich von z.B. ein mal zwei Meter Fläche erzielt der ca. 40 bis 60 cm in den Boden eingelassen ist. Dann wird eine Holzkiste gebaut, die über dieses passt, um das Licht abzuschirmen, sie kann z.B. einen Meter hoch sein. Ein Lattengestell wird mit dünnen leichten Sperrholzplatten verkleidet und nach Außen wegen der Feuchtigkeit mit Holzlasur gestrichen.

Dieses Gebilde kann nun morgens von dem Pflanzloch genommen werden um es 12 Stunden später wieder auf dieses zu stellen. Wenn ein Loch in das Holz gebohrt wird kann gesehen werden ob es innen richtig dunkel ist. Das Loch wird danach zugeklebt. (Dieses klappt auch sehr gut bei Indoor Blütekammern, die das Licht abschirmen sollen.) Es kann vorteilig sein, oben in die Platte ein Loch zu sägen und ein größeres Brett darüber zu montieren, sodass ein cm Luft zwischen diesen ist. Der überlappende Bereich beider Holzplatten soll 10 cm breit sein und schwarz gestrichen werden. Die Luft kann etwas zirkulieren um Schimmel zu mindern.

Dieses Beet kann zur Bepflanzung mit einer Folie, die an einem Holzrahmen montiert wird abgedeckt werden. In dieser Folie soll mittig ein Loch sein, damit das Regenwasser abfließen kann. Somit ist das Beet gegen die Kälte besser geschützt und kann ab Mitte März mit vorgezogenen Setzlingen bepflanzt werden um Anfang Mai die Blüte einleiten zu können. Anfang bis Mitte Juli kann geerntet werden und es können direkt wieder vorgezogene Setzlinge eingepflanzt werden. Anfang August kann für diese die Blüte eingeleitet werden. Da die Pflanzen spätestens im September selber blühen wird die Kiste ab da an nicht mehr benötigt.

Das Problem bei diesem Vorhaben wäre, dass die Pflanzen während der Wuchsphase wenigstens 16 Stunden Licht haben sollen um nicht mit der Blüte zu beginnen. Die Jungpflanzen können vorgezogen werden um diese Anfang Mai einzupflanzen und direkt mit der Blüte zu beginnen. Die Pflanzen werden dann mit Töpfen ohne Boden halb eingegraben. Es kann aber auch eine Außenbeleuchtung im Baumarkt gekauft werden, die mit in das Beet unter die Plastikfolie gestellt wird oder durch diese hervorschaut. Dieses geht nur dann, wenn dieses Licht niemanden auffallen würde. Dieses soll die Tagphase auf 18 Stunden verlängern. Dabei ist es völlig egal, dass dieses Licht für die Pflanzen wertlos ist, solange es hell genug ist, um die Blüte zu unterbinden.

Wie dieses zeitlich abgepasst werden kann entscheidet das Ausgangsmaterial durch Wuchseigenschaften und Blütelänge sowie die sich sammelnde Erfahrung.

Wenn es geschickt angestellt wird können zwei Ernten erwirtschaftet werden. Die Pflanzen sollen 80 bis 120 cm hoch werden und sich nicht total zuwachsen. Werden sie keine 80 cm hoch waren sie entweder bei Blütebeginn zu klein oder die Sorte ist kleinwüchsig. Der Boden kann dann um 20 cm erhöht werden, da die Pflanzen aus dem Loch herausschauen sollen. Zum Blütebeginn sollen die Pflanzen dann meist lediglich 20 bis 40cm groß sein.

Diese sollen gegossen und auch gedüngt werden, wobei darauf zu achten ist, nicht zu viel zu düngen. Bevor das Beet das zweite mal bepflanzt wird kann es gründlich gewässert werden um eventuelle Düngerreste weg zu spülen, dieses kann sogar schon vor der Ernte geschehen, damit die Pflanzen sauber reifen können. Anstelle dessen, dass die Setzlinge eingepflanzt werden können diese auch in Töpfen vorgezogen werden um diese dann von einem Tag zum nächsten in Blüte zu stellen. Mit Kurzblühern können dann eventuell bis zu drei Ernten erwirtschaftet werden. Wenn die Pflanzen in Töpfe ohne Boden gesetzt werden wurzeln diese in die Erde und sind gegen Austrocknung geschützter.

StecklingeFür dieses Beet können auch viele Indoor Sorten verwendet werden, da sie nicht im nasskaltem Herbst reifen werden. Es ist oft schwierig an gute outdoor Stecklinge zu gelangen.

Mit gutem Ausgangsmaterial kann dann im Garten gutes Gras gezogen werden. Ein bis zwei Jahre werden wohl nötig sein, um für dieses System das richtige Gefühl zu finden.

Mit dem selben Prinzip kann auch ein kleines Gewächshaus mit einer dünnen Teichfolie abgedunkelt werden. Es muss dann aber darauf geachtet werden, dass die verbleibende Sonneneinstrahlung das Innere nicht überhitzt, ansonsten muss eine Lichtundurchlässige weiße Folie verwendet werden. Eventuell währe es möglich, solch eine Gegebenheit motorisiert per Zeituhr zu ent- und verdunkeln wobei dieses dann aber nur mit der Oberfläche und nicht mit den Seiten gehen würde. Auf Schienen würde eine Folie, die durch schmale Längsstangen stabilisiert wird, die in Halterungen zu den Schienen münden, auf und ab gezogen. Diese Halterungen auf den Schienen müssen etwas flexibel sein, um nicht zu verhaken. Nun wird die letzte Leiste zu beiden Seiten festgebunden und die Seile werden durch alle Vorherigen gezogen, die ganze Abschirmung kann nun in sich zusammengezogen werden. Nun muss nur noch eine elektrische Kurbel diese Abschirmung aufziehen und abends würde eine zweite Kurbel die Abschirmung wieder zuziehen, die nicht laufende Kurbel müsste das Seil wieder frei geben. Die Kurbeln müssen eine Schutzfunktion haben, wenn irgendetwas hakt sollen die Kurbeln wegen der Überlastung einfach ausgehen. Dieses Gewächshaus wäre dann von der Form ein Halbkreis mit einer gewissen Länge, der allerdings um mehr Höhe zu gewinnen auf einer niedrigen Mauer oder Fundament stehen kann und soll nach Süden ausgerichtet werden.

Wenn die darunter stehenden Pflanzen nicht nass regnen sollen oder auch eine Beleuchtung installiert werden soll, kann unter das sich öffnende Gewächshaus ein geschlossenes gebaut werden. Diese Gewächshäuser können von kleinen bis zu großen Dimensionen gebaut werden und mehrere Abschirmungsabschnitte nebeneinander haben. In solchen Gewächshäusern könnte mit wenig Strom gutes Grass angebaut werden.

Den meisten wird es nicht möglich sein, vor der Haustür Grass anzubauen und dieses zu Pflegen, da diese keinen Garten haben. Oder dieser wird von den Nachbarn eingesehen und wäre damit ungeeignet. Zu bedenken bleibt, dass reifendes Gras richt und dieses auch über 10 Meter weit, wenn der Wind entsprechend weht. Es kann jedoch in Gewächshäuser mit einem Ablüfter durch einen Aktivkohlefilter abgelüftet werden. Dieses hätte den Vorteil, dass die nasse Herbstluft umgewälzt werden würde. Die feuchte, stehende Luft in den Gewächshäusern erhöht die Gefahr des Blütenschimmels erheblich und eine umwälzende Ablüftung würde dem entgegenwirken. Zudem können die schimmelnden Blüten als Vorernte entfernt werden.

aussenanbauCannabis lässt sich sehr einfach in Gärten kultivieren, in denen es dann in lockerem bei Trockenheit gegossenem Boden üppig wächst. Diejenigen, die ihre Pflanzen irgendwo in die Landschaft setzten haben oft weniger Glück. Wenn die Hanfpflanzen zur Ernte noch dastehen ohne eingegangen oder entfernt worden zu sein sind diese in zu hartem Boden oft nicht besonders gut herangewachsen oder über den Sommer sogar fast vertrocknet.

Ein schöneres Bild bietet dieses Foto. Zwei Afghanis wachsen im Blumengarten. Sie wachsen deswegen buschig, da ihnen zwei mal die Triebspitzen genommen wurde. Sie fanden erst im Juni ihren Weg in dieses Beet und wurden regelmäßig gewässert. Sie wuchsen noch auf ca. fast zwei Meter heran. In diesem gesunden Zustand bieten die beiden Pflanzen ein prächtiges Bild. Im selben Jahr sind zwischen Büschen gepflanzte Afghaninen fast verdurstet und konnten nicht einmal auf einen Meter Höhe heranwachsen.

Außenanbau, Hanf Außen anbauen: Beste Samen Hollands Hope

In Deutschland Draussen Hanf Anbauen

Sie gingen zudem nicht in die Breite. Denjenigen, die mit ihren Pflanzen in der Wildnis ähnliche Probleme haben sei gesagt, dass es für viele Pflanzensorten auch viel verlangt ist, zwischen Gestrüpp auf harten vertrockneten Böden zu gedeihen, wenn diesen Pflanzen hingegen ein guter gewässerter Boden geboten wird entwickeln sie sich oft prächtig.

Wenn in der Wildnis angebaut wird soll auf robuste Outdoor Sorten zurückgegriffen werden und selbst diese werden es dann oft schwer haben in trockenen Sommern auf schlechten Böden viel wachsen zu können.

 

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